„Das muss auch mal drin sein“

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Foto (Stefanie Starke): (v.l.) Dr. Maria Diekmann, Stiftungsratsvorsitzende der Stiftung Kinderlächeln, nimmt den Spendenscheck über 1.800 Euro von Robert Seidel und Dr. Ursula Degenhart entgegen.

„Das muss auch mal drin sein“

Tattoo-Circle Passau spendet 1.800 Euro nach Call-In-Day

Passau
14.01.2022

Aus den sogenannten Walk-In-Days ist in Zeiten der Corona-Pandemie der Call-In-Day im Tätowier-Studio von Robert Seidel geworden. „Wir haben regelmäßig einen Tag, an dem Kunden einfach spontan anrufen und zu uns ins Studio kommen können, ganz kurzfristig“, erklärt der Inhaber vom Tattoo-Circle Passau weiter. Im Rahmen dieser Aktionstage kam die Idee auf, diesen mit einer Spendenaktion zu kombinieren. „Wir haben in der Vergangenheit immer wieder mal was gespendet und diesmal sollte das Geld an die Stiftung Kinderlächeln gehen“, übergibt Seidel zusammen mit Dr. Ursula Degenhart stolz den Spendenscheck über insgesamt 1.800 Euro. Diese Summe ist beim letzten Call-In-Day kurz vor Weihnachten an nur einem einzigen Tag zusammengekommen: „Wir arbeiten an solch einem Tag im Schnelldurchlauf: Die Kunden rufen an, kommen rein, der Abdruck wird gemacht und schon geht`s ans Stechen.“ In diesem Fall hatte Tätowiererin Marcella Oberneder das Stechen übernommen, die Kollegen hatten an anderen Stellen unterstützt. Insgesamt zählt das Team um Robert Seidel zehn Köpfe, Dr. Ursula Degenhart ist mit ihrer Arztpraxis direkt am Studio die medizinische Kooperationspartnerin, wenn es ums Lasern gehe. „Wir arbeiten seit einigen Jahren eng und gut zusammen. Und ich hatte mich bereits während meiner Studienzeit mit der Bedeutung der Kindermedizin auseinandergesetzt“, so Dr. Degenhart, die die Idee hatte, das Geld an die Stiftung Kinderlächeln und damit zu Gunsten kranker Kinder in der Region zu spenden.

Gemeinsam wolle man die Stiftung auch in Zukunft mit Spenden bedenken. „Wir wollen den Call-In-Day beibehalten, mehrmals im Jahr durchführen und vor Weihnachten soll dabei die Stiftung mit der Kinderklinik im Mittelpunkt der Spenden stehen“, so Seidel. Auch wenn sich das Tätowier-Geschäft mit der Pandemie und stets neuen EU-Richtlinien insgesamt immer schwieriger gestalte, so wolle man sich weiterhin sozial engagieren – „Das muss eben auch mal drin sein“, so Robert Seidel abschließend.

 

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