Laufen für ein Kinderlächeln

Image
Foto (Otto Donaubauer, PNP): Bei der Spendenübergabe an die „Stiftung Kinderlächeln“: Professor Dr. Matthias Keller und Vanessa Matko (vorne) sowie (dahinter v.l.) Lukas und Otto Klinger, Konrektorin Margit Uhrmann, Andreas Sabo, Rektorin Rita Bauer, Andreas Ranzinger und Rektor Hans Simmerl. Nicht auf dem Bild Ewald Hagel.

Laufen für ein Kinderlächeln

Zehntausend Euro aus dem „Sozialen Lauf“ für kranke Kinder

von Otto Donaubauer, PNP
Hauzenberg/Passau
12.08.2019

Die eigene Fitness testen und dabei kranken Kindern und besorgten Eltern helfen, das haben etwa tausend Teilnehmer am „Sozialen Lauf“ im Hauzenberger Bürgerpark praktiziert und mit dem Erlös die „Stiftung Kinderlächeln“ am Kinderkrankenhaus Passau unterstützt. Zum dritten Mal hat der Verein „Nordic Freunde Hauzenberg“ unter der Federführung von Otto Klinger und sei­nem Geschäft „Hill Bill“ den Lauf organisiert. „Ich hatte tüchtige Mithelfer“ sagte Otto Klinger und erwähnt da besonders die Jugendsozialarbeiterin Vanessa Matko von der Sportmittelschule, Andreas Ranzinger, Andreas Sabo, Ewald Hagel, seinen Sohn Lukas sowie die Leitung der Sportmittelschule mit Rektor Hans Simmerl und Konrektorin Margit Uhrmann und Rektorin Rita Bauer von der Hau­zenberger Grundschule.

Sechshundert Schüler hatten am Vormittag ihre Runden auf dem Gelände im Bürgerpark gedreht und beim Firmenlauf am Nachmittag hatten sich gut vierhundert Läufer für den guten Zweck einge­funden. Für jede Runde wurde ein frei wählbarer Betrag in die Sozialkasse eingezahlt und die Fir­men hatten meist einen Festbetrag für ihre Mitarbeiter gespendet, sagte Andreas Ranzinger.

Die stolze Summe von zehntausend Euro war am Ende zusammen gekommen und den symboli­schen Spendenscheck holte der Chefarzt des Kinderkrankenhauses Passau Professor Dr. Matthias Keller persönlich beim „Hill Bill“ ab. Professor Keller ist zugleich Vorstand bei der „Stiftung Kin­derlächeln“.

„Das zeichnet unsere Gesellschaft aus“, lobte Professor Keller das Engagement der Organisatoren und die hohe Beteiligung am „Sozialen Lauf“. Die Stiftung helfe überall dort, wo Krankenkassen oder öffentliche Mittel bei der Behandlung kranker Kinder nicht mehr zur Verfügung stünden. Das sei oft bei der Beschaffung von Spiel- und Therapiematerial der Fall, bei zusätzlichen Therapiefor­men wie etwa Musik und Bewegung oder auch wenn der Klinikclown einmal ans Bett schwer kran­ker Kinder kommen kann. Oft stünden Eltern nach einer Diagnose hilflos vor einer schwierigen Si­tuation. Hier helfe die Stiftung mit Elternbetten damit Kinder nicht alleine im Krankenhaus seien. „Das Lächeln in den Gesichtern der kranken Kinder ist der schönste Dank“, wußte Professor Keller bei der Spendenübergabe. Die Hilfe werde schnell und unkompliziert geleistet und stelle für Kinder und Eltern eine echte Unterstützung dar. Die Kinderklinik lege auch Wert auf eine gute Versorgung der Menschen in der Region und schicke deshalb junge Assistenzärzte in niedergelassene Arztpra­xen. Damit wolle man auch den einen oder anderen Arzt zur Übernahme einer Landarztpraxis moti­vieren.

Eine kleine bewegende Geschichte hatte der Chefarzt zum „Sozialen Lauf“ noch parat. Eine Schüle­rin hatte sich fast bis zur Erschöpfung Runde um Runde um den Bürgerpark gekämpft. Schließlich musste sie deshalb mit dem Sanka ins Kinderkrankenhaus gebracht werden. Dort habe sie sich schnell erholt und stolz berichtet, dass sie gerade für die dortigen kranken Kinder gelaufen sei und sich dabei etwas zu viel zugemutet habe. „Kinder machen es uns oft vor“, freute sich Rektor Hans Simmerl über die Begeisterung der Jugend beim „Sozialen Lauf“ .   do

Zurück zur Übersicht