Radl-Aktion zu Gunsten der Stiftung Kinderlächeln

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Foto (Roland Lindner): Roland Lindner beim Training für seine Radl-Aktion Ende Juni.

Radl-Aktion zu Gunsten der Stiftung Kinderlächeln

500km-Tour durch Ostbayern – Passauer verbindet persönliche Herausforderung mit gutem Zweck


Passau/Niederbayern
14.05.2021

„Vor gut zwei Jahren habe ich mir ein E-Bike zugelegt, das steht seither im Keller. Jetzt werde ich 40 in diesem Jahr und da kam der Entschluss auf, eine neue Herausforderung anzugehen“, beschreibt Roland Lindner die Idee seiner Aktion. Immerhin möchte der gebürtige Passauer in fünf Tagen gut 500 Kilometer mit dem E-Bike fahren, ohne in früheren Zeiten großartig Sport getrieben zu haben.

„Vor gut einem Jahr – noch vor Corona – kam der Wunsch in mir hoch, endlich meinen inneren Schweinehund zu überlisten. Laufen kam nicht in Frage, also eben Fahrradfahren. Und wenn schon, dann wollte ich es auch richtig angehen – deswegen auch die Intention eine Spendentour daraus zu machen“, so Lindner weiter. So hat er gleich zu Beginn der Planungen seinen Arbeitgeber, die BRUNATA-METRONA GmbH & Co. KG in München, Dienstleister für Wasser- und Heizkostenabrechnung, ins Boot geholt und eine ganze Spenden-Radl-Aktion aus seinem sportlichen Ansporn hochgezogen: Als Großkunden-Gebietsbetreuer im Raum Passau-Straubing-Burghausen möchte Roland Lindner sein Gebiet umrunden, mit seinen Kunden ins Gespräch kommen und diese natürlich zum Mitmachen animieren.

Dabei kommt nun auch die Stiftung Kinderlächeln ins Spiel! Denn schon seit vielen Jahren verbindet den Passauer ein unsichtbares Band mit der Kinderklinik: „Den Förderverein und dessen Arbeit habe ich durch eine frühere Schulkameradin, die Tochter der ehemaligen Vorsitzenden Annemarie Schmöller, kennengelernt und mich immer wieder mit Spenden eingebracht. 2012 bin ich dann selbst Papa geworden und auch in den Genuss der Intensiv-Betreuung in der Kinderklinik. Denn unser Sohn Jakob (heute 8 Jahre) ist rund acht Wochen zu früh auf die Welt gekommen“, erzählt Lindner. Noch heute sei er für die außerordentliche Betreuung in der Kinderklinik dankbar. „Ich weiß, was dort geleistet wird und deswegen möchte ich die Einrichtung unterstützen.“

Seit dem 1. Weihnachtsfeiertag letzten Jahres steht der 39-Jährige im Training und wird dabei mit viel Verständnis und Zuspruch von seiner Frau Karin und seinen beiden Kindern, Jakob und Annika (6), unterstützt. „Angefangen habe ich mit 5 Kilometer auf dem Heimtrainer und das hat dann auch für zwei Wochen gereicht“, schmunzelt Lindner über seinen Einstieg. Mittlerweile sitzt er jeden zweiten Tag auf dem Sattel, legt 2-Stunden-Touren zurück und hat den Heimtrainer gegen das E-Bike getauscht.

Der Plan steht also: Sofern das Wetter mitspielt soll es am 28. Juni in Passau an den Radl-Start gehen. Es folgt dann jeden Tag eine Strecke um die 100 Kilometer, meist entlang der Flüsse, über Deggendorf nach Straubing, zurück nach Plattling, über Dingolfing nach München und über Burghausen zurück nach Passau. „Die Route steht. Jetzt hoffe ich auf die Unterstützung durch meine Kunden und vielleicht den einen oder anderen Sportbegeisterten“, bittet Roland Lindner um Spenden für seine Radl-Aktion.

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