Verantwortung übernehmen – beruflich und sozial

Image
Foto (Kinderklinik Dritter Orden Passau): Tombola-Organisatorin Romina Trauner, Chefarzt Prof. Dr. Matthias Keller und Markt-Inhaber Josef Biermeier.

Verantwortung übernehmen – beruflich und sozial

Große Blumentombola bringt 1.000 € für die Stiftung Kinderlächeln
Grafenau/Passau
12.03.2018

Große Blumentombola bringt 1.000 € für die Stiftung Kinderlächeln Grafenau/Passau. Pünktlich zum meteorologischen Frühlingsanfang zierten Anfang März rund 600 Topf- und Zimmerpflanzen den Eingangsbereich bei EDEKA Biermeier in Grafenau. Mit einer großen Blumentombola hat Mitarbeiterin Romina Trauner nicht nur den Kunden eine Freude bereiten können, sondern auch ihre berufliche Zukunft vorangetrieben und dazu noch einen sozialen Zweck unterstützt: Die junge Frau absolviert derzeit das firmeneigene Junioren-Aufstiegsprogramm und hat in dessen Rahmen ein eigenes Projekt bearbeiten müssen. „Gerade jetzt, wo der Frühling vor der Tür steht, haben viele Menschen wieder Lust auf Blumen“, erklärt Trauner die Idee hinter der Aktion. „Ich war mir sicher, dass sich die Lose gut verkaufen würden, noch dazu für einen guten Zweck.“ Und ihr Gefühl hatte sich bestätigt! Die insgesamt 600 Lose wurden allesamt an den Mann oder an die Frau gebracht – und natürlich hat zur großen Blumenfreude der Teilnehmer jedes Los gewonnen.
Markt-Inhaber Josef Biermeier, der das Vorhaben seiner engagierten Mitarbeiterin von Beginn an unterstützte, hat den Betrag schließlich auf 1.000 Euro aufgestockt. Bereits vor der Tombola hatten sich beide bei einem Besuch in der Kinderklinik Dritter Orden Passau davon überzeugen können, dass das Geld hier gut gebraucht werden kann. Über die Stiftung Kinderlächeln soll die Spende auf Wunsch von Romina Trauner vor allem Kindern mit Krebserkrankungen zugutekommen. Chefarzt Prof. Matthias Keller erklärte bei der Spendenübergabe, dass Kinder mit onkologischen Erkrankungen zwischen ihren Therapien in Spezialkliniken heimatnah in Passau nachbetreut und versorgt werden können. „Das bedeutet eine enorme Entlastung für das erkrankte Kind und auch dessen Eltern. Aber wir müssen die Voraussetzungen dafür schaffen. Dazu zählen zum Beispiel die Einrichtung eines infektfreien Wartezimmers oder ein speziell qualifiziertes Kriseninterventionsteam, gerade bei Erstdiagnosen. Wir sind sehr dankbar, wenn wir hier mit Spenden unterstützt werden.“

Zurück zur Übersicht