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Maschinen für den Weltmarkt, Verantwortung für die Region

Die AKE technologies GmbH ist neuer Sponsor der Stiftung Kinderlächeln

Stadt Passau. Vorauszublicken liegt in der DNA der AKE technologies GmbH in Passau. „Wir müssen schon heute an morgen denken, eher sogar an übermorgen, um erfolgreich auf dem Markt bestehen zu können und genau darin liegt auch die Intention unseres sozialen Engagements begründet: im Wissen um den hohen Stellenwert einer medizinischen Versorgung hier in unserer Region“, erklärt Bernhard König. Der 54-jährige Passauer ist gemeinsam mit seinem Partner Boris Schneidhuber geschäftsführender Gesellschafter bei AKE technologies. Ein Maschinenbauunternehmen, angesiedelt in Passau-Patriching, das zwischenzeitlich über 180 Mitarbeitende zählt.

Gegründet wurde AKE im Jahr 1978 von Josef Ameres als Konstruktions- und Entwicklungsbüro – daher stammt auch der Name AKE. In den 90er Jahren sind die beiden heutigen Geschäftsführer in das Unternehmen eingestiegen und haben mit ihrem Einzug das Geschäftsfeld umstrukturiert. „Wir setzen heute auf kundengemachte Technologie – heißt: Unsere Kunden kommen mit Aufgabenstellungen auf uns zu, für die es noch keine maschinellen Lösungen gibt, die dann von uns entsprechend entwickelt werden“, erklärt König. Damit sei man spezialisiert auf Einzelanfertigungen – „diese werden von uns speziell nach Kundenwunsch konstruiert, gefertigt, programmiert, ausgeliefert und aufgebaut – weltweit.“ Während in Patriching der Hauptsitz liegt, befindet sich das größere der beiden Werke in der Vornholzstraße in Passau-Mollnhof. In insgesamt vier großen Montagehallen wird hier gefertigt, was zuvor maßgeschneidert konstruiert wurde. „Gewachsen sind wir im Automobilgeschäft, für das wir früher nahezu zu 100 Prozent als Zulieferer tätig waren“, so König. Diesen Pfad habe AKE in weiser Voraussicht längst verlassen und sich auch in anderen Branchen, wie der Medizintechnik, in der Chemie, im Bereich Defense oder auch mit Eigenproduktionen, einen Namen gemacht. „Wir bauen sozusagen Lösungen mit vielen kleinen Robotern, Pneumatik, Schraubern, Klebeanlagen – wie beispielsweise eine Maschine, die in 1,2 Sekunden ein Türscharnier fertigt, eine Säulenverkleidung für den Innenbereich im Auto oder unser eigenes Produkt, der sogenannte High Power Shaker, ist ein System, das potenzielle Störgeräusche bei Produkten ausfindig machen kann“, gibt der Maschinenbauingenieur Einblick in die AKE-Materie. Auch wenn das Unternehmen in Passau selbst eher unbekannt sei, habe man sich in der Welt über die letzten Jahrzehnte durchaus einen Namen gemacht – „und ich würde behaupten, dass nahezu jeder von uns ein Produkt zu Hause hat, in dem Teile enthalten sind, die mit einer Maschine von AKE gefertigt wurden.“

Die Auftragsgrößen von AKE gehen in die Millionen, dabei ist jedes Projekt neu und gleichermaßen einzigartig. „Der deutsche Maschinenbau befindet sich in der Transformation und wird in dieser Weise so nicht fortbestehen. Wir sind also gezwungen, stets vorauszudenken, am besten immer zwei Schritte, nur so können wir auch in Zukunft bestehen“, wissen die Geschäftsführer um den steten Wandel der Branche.

Den Weltmarkt stets im Blick, hat AKE aber auch die Region immer im Hinterkopf. „Ich bin Passauer und schon immer eng verbunden mit der Stadt. Und als Passauer Firma sind wir vor allem auch bestrebt, für unser Team eine gute Infrastruktur zu erhalten und auszubauen – und dazu gehört auch die Medizin“, betont Bernhard König. Auch aufgrund seiner persönlichen Geschichte weiß er um die große Bedeutung einer hervorragenden medizinischen Versorgung – so sind er und seine Frau seit vielen Jahren an schwerem Rheuma erkrankt. „Die beste medizinische Versorgung ist ein wesentlicher Standortvorteil und damit letztendlich auch für AKE sehr wertvoll. Wir alle wollen gut versorgt werden, wenn es vonnöten ist.“ Die Kinderklinik Dritter Orden Passau hat die AKE technologies GmbH schon mit den Baumaßnahmen für das Eltern-, Baby- und Familienzentrum (EBZ) unterstützt und auch über die letzten Jahre immer wieder lose gespendet. „Dieses Sponsoring der Stiftung gibt unserer Unterstützung nun einen Stempel. Wir wollen ein verlässlicher Partner sein und unser Engagement damit verstetigen“, so König.

Für AKE schließt sich damit irgendwo auch ein unsichtbarer Kreis – so ist der Firmengründer Josef Ameres der Vater von Dr. Dr. Markus Ameres, Oberarzt an der Kinderklinik Dritter Orden Passau und Leiter des Zentrums für Neuropädiatrie und Epileptologie.

Foto (Stefanie Starke): Bernhard König, geschäftsführender Gesellschafter bei AKE technologies, gemeinsam mit Boris Schneidhuber (nicht im Bild).


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