Stiftung Kinderlächeln unterstützt regionale Versorgung kranker Kinder mit über 200.000 Euro im Jahr 2025
Stiftungsratssitzung mit Neuwahlen - Vorstand im Amt bestätigt
Passau. Die Stiftung Kinderlächeln setzt sich seit vielen Jahren für eine moderne, kindgerechte und wohnortnahe medizinische Versorgung an der Kinderklinik Dritter Orden Passau ein. „Wir sind die Spardose der Kinderklinik und packen dort an, wo die Krankenhausfinanzierung Lücken hinterlässt – das ist in diesen Zeiten immer häufiger der Fall“, verweist die Stiftungsvorstandsvorsitzende Dr. Maria Diekmann im Rahmen der diesjährigen Stiftungsratssitzung auf die aktuellen Gegebenheiten.
Die aktuellen Entwicklungen im Gesundheitswesen waren ausschlaggebend für die enorme Fördersumme, die im Jahr 2025 in die Kinderklinik Dritter Orden Passau geflossen ist: „Insgesamt konnten wir heuer über 200.000 Euro weiterreichen und damit viel Gutes bewirken“, erläutert Diekmann. Ob die Anschaffung moderner und lebenswichtiger Medizingeräte, die Unterstützung von Familien in akuten Notlagen im Rahmen der Familiennothilfe, Maßnahmen für eine kindgerechte Gestaltung der Versorgung, die Verbesserung des Alltags kranker Kinder durch Elternbetten, Wasserspender, Spielgeräte, oder auch die Finanzierung von Psychologen, Klinikclowns und Märchenerzählern – „die Liste lässt sich weiter fortführen. Wichtig ist, am Ende tragen all unsere Aktivitäten ganz maßgeblich dazu bei, dass Kindern und ihren Familien in einer schweren Lebensphase eine bestmögliche Begleitung und auch bestmögliche Rahmenbedingungen geboten werden – heimatnah“, dankt Diekmann in diesem Rahmen für die großartige Unterstützung aus der Region. „All das wäre ohne das Zutun aus der Bevölkerung, von unseren Partnern, Sponsoren, aber eben auch von den unzähligen Vereinen, Institutionen und Privatpersonen, nie möglich – dieser Rückhalt ist motivierend und spiegelt nochmals die hohe Bedeutung einer hohen medizinischen Versorgungsqualität“, so auch Kinderklinik-Chefarzt Prof. Dr. Matthias Keller.
Über 300.000 Euro Förderung für 2026 zugesagt
Im Rahmen der Sitzung wurde durch den Vorstand nicht nur über die Aktivitäten und Fördermaßnahmen des Jahres 2025 berichtet, weiter wurde die richtungsweisende Entscheidung über eine erneute Förderzusage für das Jahr 2026 getroffen. So setzt die Stiftung Kinderlächeln für das kommende Jahr ein starkes Zeichen: Für 2026 wurden über 300.000 Euro zur Unterstützung der medizinischen Versorgung an der Kinderklinik zugesagt.
„Ein Schwerpunkt wird die Planung und Umsetzung einer familienintegrierenden Tagesklinik sein. Dort sollen kranke Kinder tagsüber auf höchstem medizinischem Niveau behandelt werden – in einem Umfeld, das die durchgehende Anwesenheit der Eltern ermöglicht und damit ein besonders kindgerechtes, familiäres und modernes Versorgungskonzept schafft“, berichtet Prof. Keller von den aktuellen Plänen und verweist hier auf den hohen Spendenbedarf.
Vorstand wiedergewählt
Turnusgemäß standen Neuwahlen des Stiftungsvorstandes auf der Agenda. Der Stiftungsrat bestätigte den derzeitigen Vorstand mit Dr. Josef Sonnleitner und Prof. Dr. Matthias Keller um die Vorsitzende Dr. Maria Diekmann, für weitere drei Jahre im Amt. Alle Mitglieder engagieren sich ehrenamtlich und setzen sich mit großem persönlichem Einsatze für die Belange kranker Kinder und ihrer Familien in der Region ein. „All das zählt nichts, ohne das Engagement unserer Unterstützer. Sie alle ermöglichen erst die vielfältigen Hilfsangebote und die dringend benötigte Unterstützung für die Kinderklinik. Gerade in Zeiten großer Unsicherheiten zeigt sich, wie wichtig Solidarität und regionale Verbundenheit sind“, so Keller abschließend.
Foto (Stiftung Kinderlächeln): (v. l.) Dr. Josef Sonnleitner, Dr. Maria Diekmann, Dr. Siegfried Schmidbauer, Prof. Dr. Matthias Keller, Annemarie Schmöller, Johannes Huber, Franz Xaver Hirtreiter und Reinhard Schmidt.