Drei Firmen – zwei Familien – ein Engagement

Familie Urbansky und Familie Ben Said unterstützen aus tiefer Überzeugung
Regen/Passau. Die Familie Urbansky aus Regen ist an drei Firmen beteiligt und engagiert sich mit allen Unternehmen innerhalb der Stiftung Kinderlächeln als Premiumsponsor. „Alles hat mit der Geburt unserer Tochter Sophie begonnen“, blickt Tanja Achatz-Urbansky ins das Jahr 2024 zurück.
Die gebürtige Regenerin hat sich vor gut zwei Jahren (im März 2024) selbstständig gemacht. „Zunächst mit dem Import von Dreh- und Fräsmaschinen aus Indien. „Mittlerweile widme ich mich mit der Achatz GmbH der Exklusivvertretung von Metall-3D-Druck-Maschinen sowie der Fertigungsdienstleistung“, erklärt Tanja Achatz-Urbansky. Mit diesem Verfahren fertigt das Unternehmen besonders große Industriebauteile – überall dort, wo Metallbauteile benötigt werden: im Maschinen- und Anlagenbau, in der Luft- und Raumfahrt, im Schiffsbau, in der Medizintechnik sowie in der Automobil- und Baubranche.
Ein additives Fertigungsverfahren, bei dem das bewährte Lichtbogenschweißen eingesetzt wird – mit entscheidenden Vorteilen: „Es gewährleistet eine hohe Qualität, ermöglicht flexible Konstruktionen sowie den Multimaterialeinsatz und erlaubt eine konturnahe Fertigung – ganz ohne den Einsatz von Vorrichtungen", so die 38-Jährige. Gemeinsam mit ihrem dreiköpfigen Team ist Tanja Achatz-Urbansky standortunabhängig als Fertigungs- und Dienstleistungspartner tätig. Darüber hinaus fungiert die Achatz GmbH als exklusiver Vertriebspartner für Metall-3D-Druck-Maschinen in Baden-Württemberg. „Ich bin gern in meinem Beruf tätig, mir macht die Technik Spaß und die Selbstständigkeit ist ein großer Gewinn für uns als Familie“, so Tanja Achatz-Urbansky, die bereits kurz nach dem Eintritt in die Selbstständigkeit Mama geworden ist – etwas früher als erwartet.
Um genau zu sein: sechs Wochen zu früh. Sophie kam mit nur 1640 Gramm Ende Dezember 2024 auf die Welt. „Die Schwangerschaft war völlig unkompliziert. Im Zuge einer plötzlichen Schwangerschaftsvergiftung ging dann aber alles Schlag auf Schlag“, erinnert sich die Mama zurück. Schon im Vorfeld hatte das Paar das Klinikum Passau als Geburtsklinik gewählt – „sicherlich gibt es näher gelegene Häuser, aber uns war der Anschluss an eine Kinderklinik wichtig und uns hat das Versorgungskonzept hier in Passau einfach angesprochen“, erzählt Papa Benjamin Urbansky. Und letztlich musste die Familie genau dieses Versorgungskonzept der Kinderklinik Dritter Orden Passau auch in Anspruch nehmen. „Wir waren auf nichts vorbereitet. Damit rechnet man ja nicht. Aber wir haben uns hier in der Kinderklinik zu jeder Zeit sicher aufgehoben gefühlt – das macht die absolut liebevolle, kompetente Betreuung und Behandlung. Wir hatten zu keiner Zeit das Gefühl, in einem Krankenhaus zu sein“, so die Eltern. Besonders wertvoll haben sie dabei auch den Anschluss zu anderen Frühchen-Familien in Erinnerung. „Hier sind Freundschaften entstanden. Die Zeit war lehrreich und hilfreich – wir verbinden sehr viel Positives mit den Anfängen unserer Familie hier in Passau.“
Die Geburt von Sophie hat den Eltern die Bedeutung des Versorgungskonzeptes der Kinderklinik in Passau erst vor Augen geführt. „Wir mussten selbst erfahren, wie wichtig und wertvoll eine hochqualitative medizinische Versorgung der Allerkleinsten ist“, so Benjamin Urbansky. Für den Unternehmer stand schnell fest, seine Dankbarkeit mit einem Sponsoring der Stiftung Kinderlächeln zu untermauern. Der 43-Jährige ist Geschäftsführer und Gesellschafter von gleich zwei Unternehmen. So ist er vor gut drei Jahren (2023) in die Seido Maschinenservice GmbH eingestiegen, die sich der Reparatur und technischen Wartung von Maschinen auf der ganzen Welt annimmt. „Unsere Kernkompetenz ist unser Know-How und unser Werkzeug, mit dem wir vor Ort in den Unternehmen dafür sorgen, dass durch entsprechende Wartung die Maschinen lang und zuverlässig arbeiten“, erklärt der Geschäftsführer. Das in Rottweil (Baden-Württemberg) ansässige Unternehmen wurde von seinem Geschäftspartner Amenallah Ben Said bereits im Jahr 2010 als Einzelunternehmen gegründet. „Vor sieben Jahren haben wir uns kennengelernt. Es ist erst eine Freundschaft entstanden und daraus wiederum eine Geschäftspartnerschaft – die Seido GmbH musste wachsen und das war für einen allein nicht mehr zu bewältigen und so ist die Idee entstanden“, erzählt Ben Said. Mittlerweile beschäftigt die Seido GmbH 15 Mitarbeitende, die unter anderem in Frankreich, Italien, Spanien, Tschechien, aber auch in Mexico und den USA unterwegs sind.
Etwas kleiner ist die Gut GmbH, ebenfalls mit Hauptsitz in Rottweil, aufgestellt. Branchengleich zur Seido Maschinenservice GmbH, aber spezialisiert auf den Hydraulik-Service von Maschinen. Ursprünglich war es ein Sägetechnik-Unternehmen, zur Schärfung von Sägeblättern und im Jahr 2021 von Sabrine Ben Said übernommen. „Eine schwierige Branche. Daher haben wir uns dazu entschieden, unsere Dienstleistung auf den technischen Service von Maschinen umzustellen“, erklärt die Geschäftsführerin, selbst Mama von zwei Kindern. „Wir tauschen Schlauchleitungen, um die Lebensdauer von Maschinen zu erhöhen“, erklärt Geschäftsführer Benjamin Urbansky, der im Jahr 2023 in das Unternehmen eingestiegen ist.
Die beiden Familien Urbansky und Ben Said führen die drei vorgestellten Firmen mit viel Leidenschaft und großem unternehmerischen Mut. „Wir alle sind Unternehmer, aber vor allem auch Eltern. Die Frühgeburt von Sophie hat uns allen gezeigt, wie wichtig eine gute kindermedizinische Versorgung ist. Das Konzept in Passau sollte es eigentlich überall geben – wir wollen es mit unserem Sponsoring unterstützen und gleichzeitig Botschafter sein“, betonen auch Sabrine und Amenallah Ben Said und begründen damit auch ihr Engagement zu Gunsten der Stiftung Kinderlächeln mit ihren Freunden aus Regen.
Tanja und Benjamin Urbansky aus Regen sind mit der kleinen Sophie in regelmäßigen Abständen zu Nachuntersuchungen in Passau und kommen immer wieder gern ins Haus: „Sophie geht es wunderbar. Sie ist sehr aktiv und aufgeschlossen – sicher auch, weil sie schon früh sehr viel „on Tour“ mit uns ist. Wir sind immer zusammen unterwegs“, lachen alle Drei.
Fotos (Urbansky): Familie Urbansky aus Regen – mit Mama Tanja, Papa Benjamin und Tochter Sophie.
Erst durch Sponsoring wird die Stiftung handlungsfähig und kann die operative Arbeit aufnehmen. Mit einem Sponsoring-Beitrag setzen Sie ein Zeichen für nachhaltiges gesellschaftliches Engagement und positionieren Ihr Unternehmen als starken Partner in der Region.



